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KI-Zentren sollen aus Serverwärme Frischwasser gewinnen
Endeavor und Trevi Systems planen, überschüssige Wärme von KI-Servern zur Entsalzung brackiger Grundwässer einzusetzen. Eine Pilotanlage in einem Endeavor-Rechenzentrum soll zeigen, ob die hochgerechneten Mengen und Einsparungen praktisch erreichbar sind.

- Pro Rechenmegawatt sollen bis zu 750.000 Liter entsalzenes Wasser täglich gewinnbar sein.
- Das Verfahren nutzt eine Membran, benötigt weniger Druck als herkömmliche Entsalzung und setzt Serverwärme zur Regeneration der Lösung ein.
- Trevi Systems will konzentrierte Sole in feste Salze überführen und dabei laut Anbieter auf bestimmten Verarbeitungsstufen Energie sparen.
Die Idee verknüpft den steigenden Energiebedarf von Rechenzentren mit der Gewinnung von Frischwasser, da ein erheblicher Teil der verbrauchten Energie als Wärme abgegeben wird. Die genannten Kapazitäten beruhen bislang auf Unternehmensangaben und müssen im geplanten Pilotbetrieb praktisch bestätigt werden.